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Aktuelles

Evangelikale Freikirche Kitzbühel

(10.05.2020)

Liebe Geschwister,

 
wir haben uns als Leitungskreis dazu entschlossen, ab Sonntag, den 17. Mai 2020 wieder mit den "realen" Gottesdiensten zu starten.
 
Wir bitten euch, aber die empfohlenen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen der Regierung zu befolgen. Bitte findet euch im Gottesdienstraum in Familienverbänden bzw. Haushaltsverbänden zusammen und haltet mindestens einen Meter Abstand zu allen anderen.
 
Gesichtsmasken bitte selber mitbringen. Die Kinderstunden finden bis auf weiteres NICHT statt!!!
 
Wer nicht kommen kann oder will, kann die Predigten wie immer online nachhören!
 
Euer Leitungskreis
 
Peter, Thomas und Christian

 

 

Corona und Ostern

09.04.2017

Kommentar Evangelikale Freikirche zu Corona und Ostern!

 

Seit fast drei Monaten hält nun ein kleines Virus die ganze Welt in Atem. Dabei ist es eine Ironie, dass der, -von Gott-, als Krone der Schöpfung geschaffene Mensch, von der winzigsten Mikrobe umgebracht werden kann!

 

Wir können aktuell sehr dankbar sein, in einem Staat mit einem so gewaltigen Sozialnetz zu leben. Wir dürfen auch den Menschen DANKE sagen, die sich voll und ganz dafür einsetzen, dass es uns allen trotzdem noch sehr gut geht. Dank ihnen können wir erwarten, dass viele von uns diese Pandemie, zumindest was das Körperliche betrifft, ohne großen Schaden überstehen werden. Selbst wenn diese Situation für uns alle neu sein mag, so ist doch schon in der Bibel davon zu lesen.

Ich zitiere Jesu Worte, die vor ca. 2.000 Jahre gesprochen wurden:

 

„Es kommt eine Zeit […] da wird von dem was ihr hier seht, kein Stein auf dem anderen bleiben; […] Erschreckt euch nicht, wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört. […] Es wird schwere Erdbeben geben; Hungersnöte und Seuchen […] und am Himmel werden gewaltige Zeichen zu sehen sein.“ (Lukas 21,6-11)

 

Sobald also die Corona-Krise überstanden ist, wird sich früher oder später eine neue Krise anbahnen!

Die Frage ist, können wir uns von diesen Dingen schützen?

 

Aus der Bibel erfahren wir, dass Gott in der Lage ist, jeden Menschen zu beschützen. Wir lesen z.B. im Psalm 91, 5-7: „Fürchte dich nicht vor den Angriffen in der Nacht und habe keine Angst vor den Gefahren des Tages, vor der Pest, die im Dunkeln lauert, vor der Seuche, die dich am hellen Tag trifft. Wenn neben dir auch Tausende sterben, wenn um dich herum Zehntausende fallen, kann dir doch nichts geschehen!“

 

Viele in der Geschichte haben erlebt, wie sie bewahrt wurden, weil sie auf Gott vertrauten!

Bei all der Tragik dieses derzeitigen Geschehens, sollten wir aber darüber nachdenken, dass es noch eine ganz andere „Krankheit“ gibt, die noch weitaus katastrophalere Folgen hat, als Covid-19. Diese Krankheit ist viel heimtückischer, als das schlimmste Virus, das es gibt. Sie tritt sehr unscheinbar auf, sodass nur wenige Menschen sie beachten. Es ist die „Sünde“!

 

Die Sünde ist ein biblischer Begriff und meint den Zustand von uns Menschen, die von Gott getrennt sind. Unsere Lebensweise (Lüge, Neid, Streit…)  passt nicht zu einem vollkommen heiligen Gott.  Wir handeln nicht nach Gottes guten Geboten und haben auch keine persönliche Beziehung zu Jesus. Gott aber wünscht sich, dass wir mit IHM und unseren Mitmenschen in Harmonie leben. Sünde jedoch zerstört unser Miteinander und die Beziehung zu Gott. Deshalb sehen wir so viel Krieg, Terror und Hass in dieser Welt!

 

Die tragischste Konsequenz der Sünde ist hingegen persönlich. Sie trennt uns von Gott, und diese Trennung bleibt bis in alle Ewigkeit bestehen. Stellen Sie sich einmal vor, sie müssten aufgrund des Corona-Virus nicht nur ein paar Wochen in Quarantäne bleiben, sondern für den Rest ihres Lebens! Ein schrecklicher Gedanke. Aber das Tragische ist, dass dieses „Virus Sünde“ die Menschen für alle Ewigkeit in Quarantäne steckt. Quarantäne bedeutet für einen sündigen Menschen nach seinem Tod den Verbleib an einem schrecklichen Ort der Gottesferne!

 

Die gute Nachricht des Evangeliums ist, dass die Epidemie der Sünde besiegbar ist. Gerade jetzt zur Osterzeit dürfen wir uns daran erinnern, dass Jesus von Gott zu uns Menschen kam und er, als einzig sündloser Mensch, durch seinen Tod und Auferstehung uns von unseren Sünden freigekauft hat. Die Strafe für Sünde ist der Tod, so steht es in der Bibel. Jesus aber nahm diese Schuld auf sich und wir sind freigesprochen, wenn wir sein Liebesangebot für uns in Anspruch nehmen. Nur Jesus kann uns retten, ER ist das einzige Heilmittel für unsere Sünde, wir müssen es nur annehmen.

 

Wie geschieht das konkret? Wende dich mit einem einfachen Gebet an Jesus und sage ihm, dass dir deine Sünde leid tut, dass du sein Gnadenangebot annehmen möchtest und dein künftiges Leben mit IHM leben willst. Und hier geht es um das „ewige Leben“ in der Herrlichkeit bei Gott!

Eigentlich ganz einfach: „komm zu Jesus!“

 

Wenn du noch Fragen hast, so melde dich, ich würde mich freuen 0676/4233387 oder haller.mago@gmail.com

Gottfried Haller für die Evangelikale Freikirche Kitzbühel


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